Südtiroler Gartenkunst
Zarte Blumen und sanfte Töne verzaubern die Sinne
(djd/pt). Es ist wieder so weit: Fleißige Hände haben über 150.000 Blumenzwiebeln gesteckt. Nun warten in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff bei Meran unzählige Tulpen, Narzissen und Blausterne auf die ersten Besucher in diesem Jahr (www.trauttmansdorff.it). Aber in Italiens schönstem botanischen Garten gibt es noch viel mehr als Frühjahrsblüher zu bewundern.
Wie ein Amphitheater erstreckt sich das Gelände über einen Höhenunterschied von rund 100 Metern und bietet damit ein einzigartiges Panorama auf die Gebirgswelt und die Stadt Meran. Elf Künstler-Pavillons, eine spektakuläre Aussichtsplattform sowie über 80 Gartenlandschaften aus aller Welt laden zum Schlendern, Staunen und Verweilen ein. In den Sonnengärten prägen zum Beispiel alte Kulturpflanzen des Mittelmeerraums wie Ölbaum, Zypressen und Lavendel das unverkennbare Bild des Südens. Mittelpunkt des botanischen Paradieses ist das Schloss Trauttmansdorff. Der ehemalige Wintersitz der Kaiserin Elisabeth beherbergt heute das Touriseum, das von 200 Jahren Tiroler Tourismusgeschichte erzählt.
In diesem Jahr feiern die Gärten ihr fünfjähriges Bestehen mit ganz besonderen Veranstaltungen, in deren Mittelpunkt die Gärten stehen. Dazu gesellt sich der sommerliche Fixpunkt "Gartennächte". So ist an fünf Sommerabenden in der Reihe "Gartennächte, Musik aus aller Welt" die Luft von zarten Tönen erfüllt. Weitere Informationen zum vielfältigen Rahmenprogramm, zu Öffnungszeiten u.a erhält man im Internet oder unter Tel.: 0039-0473-235730.