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Foto: djd/ResMed Moderne Screeninggeräte können nach nur einer Nacht erste Hinweise auf gefährliche Schlafapnoen geben.

Nächtliche Atmungsstörungen sind lebensbedrohlich - sie stören den Stoffwechsel

(djd/pt). Der "Tag des Schlafes" erinnert daran: Schlafen ist gesund. Doch viele Menschen finden in der Nacht nicht die Erholung, die sie brauchen. Lautes und unregelmäßiges Schnarchen, das stündlich von mehrfachen Atemstillständen begleitet wird, bringt rund vier Millionen Menschen in Deutschland um ihre wohlverdiente Nachtruhe.

Das ist fatal, denn nicht einmal jeder 20. Betroffene, der unter den so genannten Apnoen leidet, wird auch adäquat behandelt - und dies, obwohl die Folgen lebensbedrohlich sein können: Wenn das Gaumensegel die oberen Atemwege regelmäßig für mehr als zehn Sekunden verschließt, steigt das Risiko für schwere Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Aktuelle Studien belegen, dass die nächtlichen Atemstillstände besonders oft bei herzschwachen Patienten und übergewichtigen Diabetikern auftreten, die ohnehin ein großes Risiko haben, an Herzkreislauferkrankun-
gen zu sterben.

Ein Teufelskreis, denn umgekehrt erhöht das Schlafapnoe-Syndrom auch das Diabetes-Risiko. Um den Atempausen auf die Spur zu kommen, raten Ärzte übergewichtigen Männern ab 30 und Frauen nach der Menopause zu einer ambulanten Untersuchung mit kleinen Screeninggeräten wie ApneaLink (www.resmed.de). Effektive Behandlungsmethoden wie die nCPAP-Therapie (nasale kontinuierliche positive Überdrucktherapie) z.B. mit dem Atemtherapiesystem S8 können dann für erholsamen Schlaf sorgen.